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Beratung von Familien mit mittelständischen Unternehmen und Handwerksbetrieben


Rund 95% alle Unternehmen in Deutschland sind eigentümer- oder familiengeführt, nahezu 80% aller Beschäftigten arbeiten in Familienunternehmen. Die große Stärke von Familienunternehmen stellt gleichzeitig ihr Risikopotential dar: Familie, Unternehmen und meistens auch Eigentum sind stark gekoppelt, die Mitglieder einer Unternehmerfamilie sind häufig gleichzeitig Mitglieder des Unternehmens und müssen unterschiedliche, oft einander widersprechende, häufig genug sogar paradoxe Verhaltens- und Handlungserwartungen als Familienmitglieder und Unternehmensmitarbeiter miteinander in Einklang bringen. Dann kann nicht mehr immer getrennt werden, wann jemand als "Familie" und wann als "Unternehmen" agiert und kommuniziert. Eine solche Durchdringung kann zu einer großen Belastung für die Familien mit Unternehmen werden, aber auch das Unternehmen so weit schwächen, dass es handlungs- und entscheidungsunfähig wird. Wenn Konflikte auftreten, dann sind sie aus diesen Gründen besonders heftig.

Kommunikation, Beziehungsmuster und Gerechtigkeitslogiken sind grundsätzlich verschieden je nachdem, ob sie im System "Unternehmen" oder im System "Familie" vertreten werden. Dies kann im Speziellen bei Fragen der Nachfolge im Familienunternehmen große Schwierigkeiten machen und nicht selten eine fundamentale Krise in Unternehmen und/oder Familie auslösen. Es existieren zahlreiche Besipiel dafür, wie familiäre Verletzungen zur Insolvenz und zum Ruin eines oft über Generationen bestehenden Familienunternehmens führen können.

Systemische Beratung kann dabei helfen, die unterschiedlichen Bereiche besser zu trennen, sodass z.B. in der Familie verstanden werden kann, wenn jemand als Unternehmer spricht, oder im Unternehmen familiäre Kommunikation nicht zu inhaltlichen Konfliken führt.

Beratungsanlässe können dementsprechend z.B. sein: