Menu

Methoden

Hauptmethode ist das Gespräch vor Ort in der Praxis. Dies stützt sich auf Gesprächsmethoden der humanistischen Psychologie (nach Rogers) und der lösungsorientierten Kurzzeittherapie nach de Shazer. Je nach Fragestellung und z.B. zur Verhaltensdiagnostik bzw. zur Veränderung von Verhalten verwende ich auch Methoden aus der (kognitiven) Verhaltenstherapie.

Zur Veranschaulichung der Familiengeschichte ist es oft unterstützend, ein sogenanntes Genogramm zur Hilfe zu nehmen. Das Genogramm ist ein Schaubild, ähnlich einem Familienstammbaum, in dem die Familienmitglieder eines Klienten/einer Klientin und ihre Verbindungen untereinander in einer bestimmten Weise grafisch dargestellt werden. Genogrammarbeit kann dabei helfen, eigenen Verhaltens- und Handlungsmustern auf die Spur zu kommen, indem die jeweiligen Entscheidungsmöglichkeiten der Generationen unserer Familie vor uns in den Blick genommen werden und damit der Unterschied zwischen "wirklichen Möglichkeiten und möglichen Wirklichkeiten"(*).

Analog kann für Organisationsstrukturen (berufliche oder schulische Situationen) ein Organigramm erstellt werden.

Weiter arbeite ich, wenn nötig und sinnvoll, mit dem Familienbrett oder mit Skulpturen (auch bekannt als Aufstellung oder Familienaufstellung – ausdrücklich distanziere ich mich aber hier von der Aufstellungsarbeit nach Bert Hellinger; siehe dazu auch die "Postdamer Erklärung" der Systemischen Gesellschaft). Beide Methoden dienen dazu, Beziehungen und Verstrickungen zwischen den Mitgliedern des jeweiligen Systems (Familie, Schule, Firma...) durch eine andere, unbewusstere und dadurch unmittelbarere Methode als durch das Gespräch deutlich zu machen.

Gerne verwende ich in bestimmten Phasen des Beratungsprozesses auch das Sandspiel.

Bei Bedarf, v.a. auch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, beziehe ich andere Methoden wie Malen, Spielen oder szenische Darstellungen mit ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

(*) nach Rosemarie Welter-Endelin, Einführung in die systemische Paartherapie. Carl-Auer, Heidelberg, 2007, S. 77.